Wochenblatt

Aktuelle NABU Mitteilung aus dem Fliedener Wochenblatt

Rehbock im Wald, copyright: Jens G. Kube
Rehbock im Wald, copyright: Jens G. Kube

3. Fuldaer Tage der Nachhaltigkeit vom 10.-25.09.2020. Sie stehen in diesem Jahr unter dem Thema „Wald“.

 

Vom 11. bis 25. 9.2020 ist in diesem Zusammenhang die NABU-Ausstellung „LEBENSRAUM WALD“ zu sehen, die zu den Öffnungszeiten des Umweltzentrums besucht werden kann.


Bei Fragen, sind wir wie immer erreichbar.
Die Themen, die an diesen Tagen angeboten werden haben alle einen besonderen Bezug zum „Wald“.
Egal ob Bienen, die im Wald Nektar für den Waldhonig sammeln, oder Eulen und nachtaktive Tiere die den Wald als Lebensraum nutzen, oder wie sich der Klimawandel auf den Wald auswirkt, alles Themen, die einen Besuch lohnen.


Auch ein Abendspaziergang ist vorgesehen, somit ist für jeden was dabei.
Am Mittwoch, 16.9., 15 bis 18 Uhr findet ein Waldsymposium statt zum Thema „DIE ZUKUNFT DES WALDES AUS DER SICHT DES NATURSCHUTZES UND DES KLIMASCHUTZES“, Referenten der Naturschutzverbände und von Hessen-Forst werden thematisch dazu referieren u.a. auch dabei zum Thema:
„Klimaanpassung: Welche waldbaulichen Strategien sind (jetzt) nötig, um dem Wald zu helfen?“

Nähere Informationen sind im Kalender zu finden.
Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen


Mitteilung der vorherigen Woche

Wespen, copyright: Kathy Büscher, NABU Rinteln
Wespen, copyright: Kathy Büscher, NABU Rinteln

Wespen, Wespen, Wespen...

 

Über diese für den Naturhaushalt wichtigen Insekten (u.a. Aasfresser und Bestäuber) wurde die letzten Wochen immer wieder berichtet, oft mit dem Tenor „... dass man sie wegmachen könne“. Das ist leider so nicht richtig, denn Wespen stehen alle unter Arten- somit Naturschutz und Hummeln, als auch Hornissen, sogar unter dem „besonderen Artenschutz“.

 

Generell gilt deshalb immer, dass ohne vernnftigen Grund kein Nest entfernt werden darf. Auch sogenannte Schädlingsbekämpfer drfen das nicht ignorieren!

Hier in der Großgemeinde Flieden gibt es deshalb Berater der NABU-Gruppe Flieden, die i.A. der Unteren Naturschutz-behörde Anfragende beraten (im Gemeindeblatt stehen die Rufnummern), denn meist fehlt Anrufern die Artenkenntnis, als auch weitere Informationen zum Tier, um eine zutreffende Entscheidung/Beurteilung zum aktuellen Sachstand zu treffen. Auch Gift, das einfach so gekauft werden kann, ist nicht die Lösung. Man vergiftet ggf. sich selbst mit und die lieben Familienmitglieder „profitieren“ häufig noch Tage von im Raum wabernden Giftaerosolen, wenn innerhäusig dies zum Einsatz kommt. Außerdem ist der Gifteinsatz, wie vorab geschrieben, nicht erlaubt!

 

Wenn dann Titel in der Fuldaer Zeitung zu lesen sind, wie „Schwarz-gelbe Quälgeister“ (22.08.20), oder „Gefährlicher Exot“ (18.08.20) brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn Bürger*innen, die nicht mit der Lebensweise der Wespen ver-traut, oder ängstlich sind, den Wunsch hegen, diese Tiere zu entfernen. Auch das beigefügte Bild mit dem Titel „Entfernen von Wespennestern“ (FZ 24.08.20) das übrigens eine völlig harmlose Art der Feldwespe zeigt, die nur kleine Völker ausbildet und „absolut friedfertig ist“, macht deutlich, dass es ganz wichtig ist, sich „vor irgendwelchen Aktivitäten“ zu informieren, anstatt Ängste zu schüren.

 

Wer den Wunsch hegt, Wespen zu eliminieren, „nur weil sie da sind“, braucht dem Grunde nach auch nicht ins Freie zu gehen, oder ins Schwimmbad, oder barfuß im Garten rumlaufen, denn da ist die Gefahr in eine Biene oder Wespe zu treten, die gerade an einer Blüte saugt, erheblich größer.

 

Wichtig ist aber immer, dass man einen Stich beobachtet und, sofern Reaktionen folgen, die über das normale Maß einer Schwellung hinausgehen, den Arzt konsultiert. Wer eine Bienen- oder Wespengiftallergie vom Arzt bestätigt bekommt oder bereits bestätigt bekommen hat, weiß dann natürlich schon, wie er/sie sich richtig verhalten muss. Wenn also Fragen zu den unterschiedlichen Wespenarten bestehen, rufen Sie uns an; wir kümmern uns, versprochen!